Mundgesundheit und Ernährung

Ernährung stellt die Energie für unseren Körper bereit und ist somit die Basis für Wachstum, wie auch für den Erhalt der Lebensfunktion. Nahrung ist für uns Europäer (fast) überall, unabhängig von der Jahreszeit und in mehr als ausreichender Menge vorhanden.

Das Nahrungsangebot von wild in freier Natur lebender Tiere ist dagegen stark von den Jahreszeiten und den lokalen Gegebenheiten abhängig. Tiere zehren in den Wintermonaten von einem Vorrat (z.Bsp. Fettschicht) und leben im Frühling und Sommer und Herbst im „Überfluss“.

Nahrung ist immer verfügbar

Auch unser Körper ist evolutionär eigentlich noch auf diese naturgegebenen Schwankungen des Nahrungsangebotes eingestellt. Verspüren wir heutzutage ein Gefühl von Hunger, so können wir umgehend Nahrung zu uns nehmen.

Nicht nur die ständige Verfügbarkeit von Nahrung sondern ganz besonders auch die Art unserer Nahrung bedingt viele Reaktionen in unserem Organismus. Der Diabetes Typ II = Altersdiabetes ist eine Erkrankungen die nach wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Ernährung verursacht wird.

 

Grüne Smoothies - So einfach kann es gehen

Seit einigen Monaten gibt es verlässliche Daten, dass nitrathaltige Lebensmittel einen entzündungshemmenden Effekt haben.Studien hatten dies auch für die Zahnfleischentzündung …

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Nitratreiches Blattgemüse

In einer gemeinsam von der Universität Hohenheim und dem Universitätsklinikum Würzburg veröffentlichten Studie wurde der Einfluss von nitratreichen Blattgemüsen auf die Zahngesundheit untersucht.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass schon nach kurzer Zeit nach regelmäßigem Verzehr eines vom Forschungsteam extra entwickelten nitratreichen Salatsaftgetränkes, positive Effekte nachgewiesen werden konnten.

Zahnärzte und Forscher der Uni Freiburg haben die verschiedensten weltweiten Forschungsergebnisse in Bezug auf Ernährung und Parodontitis zusammengefaßt.

Sie geben folgende Empfehlungen, die in vielen Punkten sicher nicht überraschen:

Weniger einfache Kohlenhydrate und gesättigte Fettsäuren essen

Bedeutet die Reduktion und Vermeidung von:

  • Zucker
  • Weißmehl wie in Weißbrot
  • Glukose-/Maissirup
  • Fruchtsäfte in erhöhter Menge
  • Frittierfette, also alles fett gebackene, Butter, Margarine
  • Fleisch und Wurst besonders aus Massentierhaltung
  • Sonnenblumenöl
  • Käse

Wir sind sicher noch weit davon entfernt alle Zusammenhänge der verschiedenen Aspekte der Ernährung auf unseren Organismus zu verstehen, möchten die bekannten Informationen aber gerne mit Ihnen teilen und hoffen damit auch Ihre (Mund)-Gesundheit positiv beeinflussen zu können.

Geben Sie Ihren Zähnen auch mal etwas zum Kauen

Aus Sicht der Zähne wurde unsere Nahrung seit vielen Jahrhunderten immer weicher.

Vor allem durch die Zubereitungsarten (Kochen, Braten, Frittieren, …) werden die Speisen chemisch und physikalisch schon sehr weit aufgeschlüsselt. Dadurch werden die Speisen weicher und müssen eigentlich nicht mehr lange gekaut werden.

Wie lange kauen Sie ein Stück rohe Möhre im Vergleich zu einem gekochten Möhrenstück?

Weiche Nahrung klebt deutlich besser an den Zähnen. Aber auch die „bösen“ Bakterien mögen die „gekochten“ Speisen viel lieber und können Sie so auch besser vermehren. “Böse” Bakterien können sich deutlich besser vermehren und daher die Entzündung erstmal in Gang bringen.

Essen Sie statt dessen:

Salat, Spinat, Rote Beete und Kohl, Kurkuma, Kleie, Hülsenfrüchte

Obst und Gemüse, Paprika, Grapefruits, Orangen, Erdbeeren, Kiwis und Blaubeeren, Beeren Präparate

Fisch, Leinöl, Nüsse, Samen

Probieren Sie diese Green-Smoothie-Rezepte:

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Grünkohl Spinat Smoothie mit Maracuja, Ananas und Banane

Quelle:
www.gruenesmoothies.de/kohl-rezepte/#

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Schwarzkohl Smoothie mit Mango, Kaki und Banane

Quelle:
www.gruenesmoothies.de/kohl-rezepte/#

 

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Drei leckere Green-Smoothie-Rezepte
Green Supreme / Kale Baby / Exotic Glow

Quelle:
www.naturallygood.de/power-fuer-die-abwehrkraefte-3-leckere-gruene-smoothie-rezepte/

 

Gemüse und Gemüsesäfte

Essen oder trinken Sie grünes Blattgemüse, Spinat, Rucola, Mangold, alles mit Vitamin C in Form von Gemüsesaft, Salatsaft also nitrathaltige Getränke.
Ein weiterer gesundheitlicher Vorteile nitrathaltiger Lebensmittel, Sie genießen ein leckeres, natürliches Hilfsmittel gegen Herz-Kreislauf- und Demenz-Erkrankungen.

Gesundheitsfördernde Eigenschaften

Effekt von Gemüsesaft aus Rucola und Spinat auf die Zahngesundheit, Nitrat verbessert spürbar den Verlauf der Entzündung.

Ein weiteres Umwandlungsprodukt ist Stickstoffmonoxid – und auch dieser Stoff kann im Körper entzündungshemmende Prozesse auslösen.

Denn wenn zusammen mit dem Nitrat auch ausreichend Vitamin C aufgenommen werde, bleibe etwa die Bildung gefährlicher Nitrosamine aus.

Nitrat ungesund?

Nitrat ist nur dann ungesund, wenn der Anbau durch den Menschen “optimiert” wird, z.B. wenn versucht wird, das Pflanzenwachstum zwecks Ertragssteigerung z.B. durch Düngung zu optimieren. Dabei werden oft stick­stoff­haltige Dünge­mittel eingesetzt, vor allem in der konven­tionellen Land­wirtschaft. Dagegen kommt im ökologischen Anbau in der Regel keine zusätzliche mineralische Stickstoffdüngung zum Einsatz.

Freiland- vs. Gewächshauspflanzen

Freilandgemüse ist per se geringer mit Nitrat belastet, als Gewächshauspflanzen. Die Sonneneinstrahlung spielt dabei eine entscheidende Rolle (gilt für Freilandgemüse). Je länger diese dauert, desto mehr Nitrat wird in pflanzen eigenes Eiweiß umgewandelt.