Alles über Zahnfleischentzündungen
Zahnfleisch entzündet – Ursachen, Symptome und was Sie jetzt tun können
Wenn Ihr Zahnfleisch entzündet ist, zeigt sich das oft durch Rötung, Schwellung oder Zahnfleischbluten. Viele Menschen fragen sich dann: „Zahnfleisch entzündet – was tun?“
Häufig steckt eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) dahinter, die durch bakterielle Beläge entsteht. Wird sie früh erkannt, lässt sie sich meist gut behandeln und eine Parodontitis kann verhindert werden.
Was tun bei Zahnfleischentzündungen?
- Gründliche Mundhygiene: Mindestens zweimal täglich Zähne putzen.
- Zahnzwischenräume reinigen: Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürsten.
- Antibakterielle Mundspülungen: Zur Unterstützung der Heilung.
- Professionelle Zahnreinigung: Bei anhaltenden Beschwerden durchführen.
- Zahnärztliche Kontrolle: Frühzeitig Veränderungen erkennen.
Bei einer akuten Zahnfleischentzündung hilft eine intensivierte, aber sanfte Mundhygiene mit einer weichen Zahnbürste und Interdentalbürsten. Zudem können antibakterielle Mundspülungen und entzündungshemmende Hausmittel kurzfristig Linderung verschaffen. Hält die Entzündung länger als wenige Tage an, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden.
Wie wird eine Zahnfleischentzündung behandelt?
Die Behandlung einer Zahnfleischentzündung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Entzündung. In den meisten Fällen wird sie durch bakterielle Beläge am Zahnfleischrand ausgelöst.
Der wichtigste Schritt der Behandlung ist daher die gründliche Entfernung dieser Beläge. Dazu gehören:
- sorgfältiges Zähneputzen
- Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
- professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis
- Zusätzlich können antibakterielle Mundspülungen oder spezielle Gele helfen, die Zahl der Bakterien im Mundraum zu reduzieren und das entzündete Zahnfleisch zu beruhigen.
Wenn sich aus einer Zahnfleischentzündung bereits eine Parodontitis entwickelt hat, sind weitergehende zahnärztliche Behandlungen erforderlich, um die Entzündung im Zahnhalteapparat zu stoppen und den Knochen zu schützen.
Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, damit sich das Zahnfleisch wieder vollständig erholen kann.
| Behandlungsmethode | Zu Hause | Beim Zahnarzt |
|---|---|---|
| Methode | Schmerzlindernde Mundspülungen, Kühlung der betroffenen Stellen | Professionelle Zahnreinigung, gezielte Zahnarztbehandlungen |
| Medikamente | Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente (z.B. Ibuprofen) | Verschreibung von Antibiotika, wenn nötig |
| Hygiene | Tägliches Zähneputzen, Verwendung von Zahnseide | Individuelle Beratung zur Mundhygiene, spezielle Reinigungsverfahren |
| Diagnose | Selbstbeobachtung | Professionelle Untersuchung, Röntgenbilder |
| Langzeitbehandlung | Regelmäßige Mundhygiene, Verwendung von speziellen Zahnpasten | Regelmäßige Kontrolltermine, individuelle Behandlungspläne |
Was bedeutet „Zahnfleisch entzündet“?
Wenn das Zahnfleisch entzündet ist, sprechen Zahnärzte von einer Gingivitis. Typische Symptome sind Rötung, Schwellung und Zahnfleischbluten. Ohne Behandlung kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, die langfristig zu Zahnfleischrückgang und Zahnverlust führen kann.
Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt, kann sie zu Zahnfleischrückgang und langfristig zu einer Parodontitis führen.
Woran erkennt man entzündetes Zahnfleisch?
Typische Symptome für entzündetes Zahnfleisch sind:
- Zahnfleisch blutet beim Zähneputzen
- Zahnfleisch geschwollen oder gerötet
- Zahnfleisch schmerzt oder reagiert empfindlich

Warum entzündet sich das Zahnfleisch?
Die häufigste Ursache für entzündetes Zahnfleisch sind bakterielle Beläge auf den Zähnen. Diese sogenannten Plaque-Beläge entstehen täglich durch Bakterien, Speisereste und Bestandteile des Speichels. Werden sie nicht regelmäßig entfernt, können sie das Zahnfleisch reizen und eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auslösen.
Bestimmte Faktoren können das Risiko zusätzlich erhöhen oder eine Entzündung verstärken.
Bakterielle Beläge
Bakterielle Beläge am Zahnfleischrand sind der häufigste Auslöser für eine Zahnfleischentzündung. Besonders in den Zahnzwischenräumen können sich Bakterien leicht ansammeln und Entzündungen verursachen.
Rauchen
Rauchen schwächt die Durchblutung des Zahnfleisches und beeinträchtigt das Immunsystem. Dadurch können sich Entzündungen im Zahnfleisch leichter entwickeln und oft unbemerkt fortschreiten.
Hormonelle Veränderungen
Hormonelle Schwankungen – zum Beispiel während der Schwangerschaft oder in der Pubertät – können das Zahnfleisch empfindlicher machen und das Risiko für Zahnfleischentzündungen erhöhen.
Medikamente und Erkrankungen
Auch bestimmte Medikamente oder Allgemeinerkrankungen können das Zahnfleisch beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise Diabetes, einige Blutdruckmedikamente oder Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen.
Zahnfleisch entzündet – was tun bei entzündetem Zahnfleisch?
Wenn Ihr Zahnfleisch entzündet ist, können einige einfache Maßnahmen helfen, die Entzündung zu beruhigen und die Heilung zu unterstützen. Wichtig ist vor allem, bakterielle Beläge konsequent zu entfernen und das Zahnfleisch nicht zusätzlich zu reizen.
Wie verbessert man die Mundhygiene bei einer Zahnfleischentzündung?
Putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig und sorgfältig mit einer weichen Zahnbürste. Eine sanfte Putztechnik hilft, bakterielle Beläge zu entfernen, ohne das Zahnfleisch zusätzlich zu verletzen.
Wie reinigt man die Zahnzwischenräume bei entzündetem Zahnfleisch?
Bakterien sammeln sich besonders häufig in den Zahnzwischenräumen. Verwenden Sie deshalb Interdentalbürsten oder Zahnseide, um diese Bereiche täglich zu reinigen.
Wie helfen antibakterielle Mundspülungen bei Zahnfleischentzündungen?
Antibakterielle Mundspülungen können helfen, die Anzahl der Bakterien im Mund zu reduzieren und das entzündete Zahnfleisch zu beruhigen.
Wann ist eine professionelle Reinigung bei entzündetem Zahnfleisch notwendig?
Wenn das Zahnfleisch trotz guter Mundhygiene weiterhin blutet, geschwollen oder schmerzhaft ist, kann eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll sein. Dabei werden bakterielle Beläge gründlich entfernt.
In einer auf Zahnfleischerkrankungen spezialisierten Praxis wird dabei besonders darauf geachtet, bakterielle Beläge entlang des Zahnfleischrandes und in schwer zugänglichen Bereichen gründlich zu entfernen. Gerade bei wiederkehrenden Entzündungen kann eine professionelle Reinigung dazu beitragen, das Zahnfleisch zu stabilisieren und die Heilung zu unterstützen.
Bei anhaltenden Beschwerden prüfen wir zusätzlich, ob sich hinter der Entzündung möglicherweise bereits eine beginnende Parodontitis entwickelt hat.
Wann sollte ein Spezialist helfen?
Eine Zahnfleischentzündung verschwindet in vielen Fällen, wenn bakterielle Beläge konsequent entfernt werden und die Mundhygiene verbessert wird. Halten Beschwerden jedoch länger an oder treten sie immer wieder auf, sollte das Zahnfleisch genauer untersucht werden.
Typische Warnzeichen sind:
- häufiges Zahnfleischbluten
- dauerhaft geschwollenes Zahnfleisch
- empfindliches oder schmerzhaftes Zahnfleisch
- Mundgeruch trotz guter Mundhygiene
Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln. Dabei wird der Zahnhalteapparat geschädigt und es kann zu Zahnfleischrückgang und langfristig sogar zu Zahnverlust kommen.
Eine frühzeitige Untersuchung hilft, die Ursache zu erkennen und die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen langfristig zu stabilisieren.
Wie lässt sich eine Zahnfleischentzündung verhindern?
Eine Zahnfleischentzündung entsteht in den meisten Fällen durch bakterielle Beläge (Plaque) am Zahnfleischrand. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Zahnfleisch langfristig schützen und das Risiko für Entzündungen deutlich reduzieren.
Wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung sind:
- gründliches Zähneputzen mindestens zweimal täglich
- tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
- regelmäßige professionelle Zahnreinigungen zur Entfernung hartnäckiger Beläge
- Verzicht auf Rauchen, da Nikotin das Zahnfleisch schwächt
- regelmäßige zahnärztliche Kontrollen, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen
Eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen helfen, Zahnfleischentzündungen früh zu erkennen und zu behandeln, bevor sich daraus eine Parodontitis entwickeln kann. So lässt sich die Gesundheit des Zahnfleisches langfristig erhalten.
Welche Folgen hat eine unbehandelte Zahnfleischentzündung?
Wird eine Zahnfleischentzündung nicht behandelt, kann sie sich weiter ausbreiten und den gesamten Zahnhalteapparat betreffen. Aus einer zunächst oberflächlichen Entzündung des Zahnfleisches kann sich eine Parodontitis entwickeln.
Dabei greifen Bakterien nicht nur das Zahnfleisch an, sondern auch den Kieferknochen und das Gewebe, das den Zahn im Knochen verankert.
Mögliche Folgen sind:
- Zahnfleischrückgang
- Bildung von Zahnfleischtaschen
- Lockerung der Zähne
- langfristig sogar Zahnverlust
Je früher eine Zahnfleischentzündung erkannt und behandelt wird, desto besser lassen sich solche Schäden verhindern.




Was passiert, wenn Zahnfleisch und Zahnwurzeln erkranken?
Sind Zahnfleisch und Zahnwurzeln dauerhaft entzündet, kann der Zahnhalteapparat geschädigt werden. Die Zähne verlieren dann nach und nach ihren Halt im Kieferknochen und können sich lockern.
Gerade deshalb ist die frühzeitige Behandlung von Zahnfleischerkrankungen besonders wichtig.
Unsere Praxis ist auf Erkrankungen des Zahnfleisches spezialisiert. Nach dem Zahnmedizinstudium haben wir eine mehrjährige Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie absolviert, die mit einer Fachzahnarztprüfung bei der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe abgeschlossen wurde.
Behandlung einer Zahnfleischentzündung
Das Fachgebiet rund um Veränderungen sowie Behandlung von Zahnfleisch und Kieferknochen hat sich in den letzten 25 Jahren extrem vergrößert.
Die Zahnfleisch-Praxis in Krefeld hat sich als eine der ersten Praxen in Deutschland auf die Behandlung von Zahnfleischentzündung spezialisiert.
Noch in unserer Ausbildungszeit haben wir gemerkt, wie wichtig dieser Bereich der Zahnmedizin für uns Zahnärzte ist.




Ein gut strukturiertes, erfahrenes Team von Spezialisten, dass Ihnen bei Zahnfleischentzündung und -rückgang erfolgreich hilft.
Kann eine Lasertherapie bei Zahnfleischentzündungen helfen?
In bestimmten Fällen kann eine Lasertherapie als unterstützende Behandlung bei Zahnfleischerkrankungen eingesetzt werden. Häufig wird dabei eine sogenannte photodynamische Therapie (PDT) angewendet.
Dabei wird zunächst ein spezieller Farbstoff auf die behandelten Bereiche aufgetragen. Dieser lagert sich gezielt an verbliebenen Bakterien an. Anschließend wird der Bereich mit einem schwachen Laserlicht aktiviert. Dadurch entstehen reaktive Sauerstoffmoleküle, die die Bakterien gezielt schädigen.
Vor der Laseranwendung werden die bakteriellen Beläge jedoch immer mechanisch von den Zahn- und Wurzeloberflächen entfernt. Die Lasertherapie dient anschließend dazu, verbliebene Keime weiter zu reduzieren.
Die Behandlung kann helfen:
- die Bakterienzahl im entzündeten Bereich zu senken
- die Heilung des Zahnfleisches zu unterstützen
- die Behandlung bei Parodontitis zu ergänzen
Zahnfleischentzündung, warum überhaupt?
Warum putzen wir Menschen eigentlich Zähne, keine andere lebende Spezies auf diesem Planeten tut dies. Und obwohl wir uns regelmäßig die Zähne putzen, bekommen noch die meisten von uns Karies, Zahnfleischentzündungen und in vielen Fällen später auch eine tiefgreifende Zerstörung des Kieferknochens in Form einer Parodontitis. Ich möchte mit Ihnen ein paar mögliche Ursachen besprechen.
Ursachen und Auswirkungen
Zahnfleisch umgibt unsere Zähne und verhindert so das Eindringen von Bakterien und anderen schädlichen Einflüssen in unserem Körper. Es ist damit ein ganz entscheidender Baustein und eine erste Schutzbarriere unseres Immunsystems. Eine Entzündung im Zahnfleisch ist daher ein Zeichen dafür, dass sich der Körper bereits über einen längeren Zeitraum mit Schadstoffen auseinandersetzen muss und diesen Zustand selbst nicht beheben kann.
Rolle von Bakterien in unserem Körper
Bereits mit der Geburt gelangen Bakterien in unseren Mund und damit weiterhin unseren Darm. Und ohne die Hilfe von Bakterien können wir viele Stoffe, die wir zu uns nehmen, nicht verwerten. Bakterien sind also in erster Linie Helfer für uns. Schaut man sich den entzündeten Zahnfleischbereich mit ein bisschen Vergrößerungen an, so kann man sehen, dass das entzündete Zahnfleisch Kontakt zu einem Schmierfilm auf der Zahnwurzeloberfläche hat.
Gefahr eines bakteriellen Biofilms
Dieser Schmierfilm ist in Wirklichkeit ein bakterieller Biofilm, der Stoffe abgibt, die das Zahnfleisch ständig reizen und damit die Entzündung auslösen. Das ständige Vorhandensein von Abwehrzellen hat jedoch im umgebenden Gewebe auch einen schädigenden Einfluss und führt so zu einer Zerstörung von Zahnfleisch und Knochenstruktur. Als Ergebnis der Entzündung setzt allerdings auch das Zahnfleisch Stoffe wie Entzündungssekrete, Zellreste und Weiteres frei, die wiederum als Nahrung für die Bakterien in den Biofilmen dienen.
Bedeutung der Biofilmkontrolle
So entsteht ein Teufelskreis, der ohne Beeinflussung immer weiter und zerstörerischer läuft. Seit vielen Jahrzehnten wird die Hauptursache für die Entzündung in den bakteriellen Biofilm und dessen Bestandteilen gesehen. Daher besteht auch als erste Notwendigkeit aus zahnmedizinischer Sicht, den bakteriellen Biofilm zu beseitigen und die Neubildung, die über die Zeit unweigerlich passiert, regelmäßig zu verhindern. Diese Therapie ist auch in Bezug auf die Behandlung der Zahnfleischentzündung sehr erfolgreich, wenn eine regelmäßige, intensive häusliche Zahnpflege in Kombination mit einer professionellen Nachsorge eingehalten wird.
Warum bleibt aber offenbar die Anfälligkeit für eine erneute Entzündung trotz lokal erfolgreicher Biofilmkontrolle bestehen? Und warum entwickeln andere Lebewesen ohne tägliches Zähneputzen keine zahlreiche Entzündung, obwohl auf deren Zähnen auch massiv viele Bakterien sitzen?
Rolle unserer täglichen Nahrung in der Zahnfleischgesundheit
Eine Antwort wird sehr wahrscheinlich in unserer täglichen Nahrung und dessen Bestandteilen liegen. Während alle anderen Spezies, die wild leben, nur naturbelassene Nahrung zu sich nehmen, gibt es für uns Menschen fast ausschließlich industriell behandelten Aussicht und unsere tägliche Nahrung bestimmt maßgeblich die Bakterienbesiedlung unseres Darmsystems. Man kann heute sagen, dass die Zusammensetzung der Bakterien in unserem Darmsystem einen entscheidenden Einfluss auf unser Immunsystem und in diesem Fall auch auf die Zahnfleischentzündung hat.
Beziehung zwischen Ernährung und systemischen Erkrankungen
Die weltweite zugängliche Datenlage zum Thema Ernährung und systemische Erkrankung wächst von Woche zu Woche und die Erkenntnisse zum Thema Ernährungsverhalten auf Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Diabetes und so weiter sind ja auch bereits seit Jahrzehnten bekannt. Zusammenhänge mit weiteren Erkrankungen werden aktuell immer wieder gefunden. Daher liegt es nahe, dass die Zahnfleischentzündung eigentlich ein Zeichen für eine systemische Entzündung ist, die im Körper vorliegt.
Notwendigkeit eines positiven Lebensstilwandels
Daher versuchen wir, neben der lokalen Behandlung der Zähne und des Zahnfleisches, auch über den Mundraum hinauszuschauen und Sie für eine weitere positive Veränderung in Ihrem Lebensstil, in Ihrem Haus, vor allem zu motivieren. Schauen Sie doch einfach mal auf unserer Webseite Ernährungstipps vorbei. Wir aktualisieren die Informationen entsprechend den ständig wachsenden Erkenntnissen.
Sind Sie betroffen?
Haben Sie den Verdacht auf eine Zahnfleischentzündung oder stellen Sie Zahnfleischbluten fest, dann vereinbaren Sie doch einen Termin. Wir können einfach feststellen, wie es Ihrem Zahnfleisch geht und ob es verbessert werden kann.
Vielen Dank und bleiben Sie gesund!
Wie hilft das Team der Zahnfleisch-Spezialisten bei Zahnfleischentzündung?
Ohne zielgerichtete Therapie und erfolgreiche Behandlung bei Zahnfleischentzündung verlieren Ihre betroffenen Zähne kontinuierlich an Halt, lockern sich, fallen aus oder müssen entfernt werden.
Lassen Sie es nicht so weit kommen.
Mit einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung fängt es meist unbemerkt an. Nach und nach dehnt sich die Entzündung bis zum Kieferknochen aus, gefährdet die Zähne und den ganzen Körper!
Warum merkt man die Entzündung oft erst nicht?
Schmerzen sind meist selten, können aber auftreten, wenn Ihr Zahnfleisch zusätzlich auch noch geschwollen oder der Kieferknochen der Zähne stark entzündet ist.
Zahnfleischentzündungen betreffen nicht nur den Mundraum. Gelangen Bakterien aus entzündetem Zahnfleisch in die Blutbahn, können sie Entzündungsprozesse im Körper beeinflussen.
Studien zeigen, dass unbehandelte Parodontitis mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen kann. Entzündungen im Mundraum können dabei die Gefäße zusätzlich belasten.
Eine gute Mundhygiene und die frühzeitige Behandlung von Zahnfleischerkrankungen tragen deshalb nicht nur zur Zahngesundheit bei, sondern unterstützen auch die allgemeine Gesundheit.
Medikamente können bei einer Zahnfleischentzündung kurzfristig Beschwerden wie Schmerzen oder Schwellungen lindern. Sie beseitigen jedoch nicht die eigentliche Ursache der Erkrankung, die meist durch bakterielle Beläge entsteht.
Entscheidend für die Behandlung ist deshalb die gründliche Entfernung dieser Beläge und eine konsequente Mundhygiene.
Wenn Beschwerden länger anhalten oder stärker werden, sollte das Zahnfleisch zahnärztlich untersucht werden, um mögliche Folgeerkrankungen wie eine Parodontitis frühzeitig zu erkennen.
In Apotheken sind verschiedene rezeptfreie Mittel erhältlich, die bei einer Zahnfleischentzündung unterstützend wirken können. Dazu gehören beispielsweise antibakterielle Mundspülungen oder Gele für das Zahnfleisch.
Solche Produkte können helfen, die Zahl der Bakterien im Mundraum zu reduzieren und das entzündete Zahnfleisch kurzfristig zu beruhigen.
Sie ersetzen jedoch keine Behandlung der eigentlichen Ursache. Entscheidend ist die gründliche Entfernung bakterieller Beläge sowie eine konsequente Mundhygiene.
Wenn die Beschwerden länger anhalten oder wiederholt auftreten, sollte das Zahnfleisch zahnärztlich untersucht werden.
Während der Schwangerschaft kann das Zahnfleisch durch hormonelle Veränderungen empfindlicher reagieren und sich leichter entzünden. Viele Frauen bemerken in dieser Zeit vermehrtes Zahnfleischbluten oder geschwollenes Zahnfleisch.
Bei der Behandlung sollte besonders darauf geachtet werden, dass nur geeignete Medikamente verwendet werden. Viele Mittel, die sonst gegen Entzündungen oder Schmerzen eingesetzt werden, sind in der Schwangerschaft nicht uneingeschränkt geeignet.
Deshalb sollte bei anhaltenden Beschwerden immer eine zahnärztliche Untersuchung erfolgen. Häufig reicht bereits eine gründliche Reinigung der Zähne und eine konsequente Mundhygiene aus, um die Entzündung zu beruhigen.
Bestimmte Medikamente können das Zahnfleisch beeinflussen und in einigen Fällen zu Veränderungen des Zahnfleisches führen. Dazu gehören beispielsweise einige Medikamente gegen Bluthochdruck, Epilepsie oder zur Unterdrückung des Immunsystems.
Bei manchen Patienten kann sich das Zahnfleisch dadurch verdicken oder empfindlicher auf bakterielle Beläge reagieren. Dadurch steigt das Risiko für Zahnfleischentzündungen.
Eine besonders sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind in solchen Fällen wichtig, um Entzündungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Bei einer Zahnfleischentzündung können in manchen Fällen auch stärkere Schmerzen auftreten. Schmerzstillende Medikamente können kurzfristig helfen, die Beschwerden zu lindern.
Solche Medikamente behandeln jedoch nicht die eigentliche Ursache der Entzündung. Entscheidend ist die gründliche Entfernung bakterieller Beläge und die Behandlung des entzündeten Zahnfleisches.
Wenn starke Schmerzen auftreten oder länger anhalten, sollte das Zahnfleisch zahnärztlich untersucht werden, um mögliche Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Parodontose / Parodontitis
Bleibt eine Zahnfleischentzündung über längere Zeit bestehen, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparates.
Bakterien greifen nicht nur das Zahnfleisch an, sondern auch den Kieferknochen und die Strukturen, die den Zahn im Knochen verankern. Dadurch kann es zu Zahnfleischrückgang, Knochenabbau und lockeren Zähnen kommen.
Wird eine Parodontitis nicht behandelt, kann sie langfristig sogar zum Verlust von Zähnen führen.



Das Vorliegen und der Schweregrad einer solchen Erkrankung kann mit geeigneten Mess-Sonden sehr einfach ermittelt werden. Werden immer noch keine entsprechenden Gegenmaßnahmen in Form von intensiver mechanischer Bakterienentfernung (Parodontitistherapie) durchgeführt, schreitet der Knochenabbau immer weiter voran, bis langsam aber sicher der Zahn locker wird.
Unbehandelt führt eine Parodontitis immer irgendwann zum Zahnverlust.



In der Regel sind die Zähne unterschiedlich stark von der bakteriellen Entzündung befallen. Ist der erste Zahn bereits verloren gegangen, dann reift die Erkrankung an den nächsten Zähnen langsam und steigt weiter voran, bis auch diese das Stadium der Lockerung sowie des Zahnverlustes erleiden.
„Zahnverlust durch Parodontitis muss nicht sein!“
Die Parodontitis-Therapie dient der Beseitigung des bakteriellen Biofilm, welcher auf der Wurzeloberfläche sitzt und somit der langfristigen Stabilität des Zahnhaltapparates.
Sie sollten auch eine aktive Rolle bei der Behandlung spielen. Ihre Aufgabe ist es eine gründliche Mundhygiene zu erlernen ebenfalls zu praktizieren. Damit vermeiden bzw. reduzieren Sie eine langfristige Neubesiedlung der Wurzeloberfläche durch Parodontitis-Bakterien.
Der Parodontologe (Fachzahnarzt) ebenso seine Mitarbeiter/innen entscheiden, welche mundhygienischen Hilfsmittel für Sie geeignet sind und demonstriert Ihnen diese.
Vorstellung und Fachgebiet
Guten Tag, mein Name ist Dr. Daniel Lohmann. Ich bin Fachzahnarzt für Parodontologie und möchte Ihnen etwas zum Thema Zahnfleisch erzählen.
Funktion des Zahnfleisches
Unser Zahnfleisch soll eigentlich den Zahn, der ja im Knochen verankert ist, abdichten. Dies ist die erste Schwelle, die Bakterien überschreiten können, um in unseren Körper einzudringen. Es können sich Speisen, Gegenstände oder auch Bakterien im Bereich des Zahnfleisches aufhalten und dieses Zahnfleisch in Entzündung bringen.
Herausforderung für den Körper
Zahnfleischentzündung bedeutet immer für den Körper eine besondere Herausforderung in Sachen Abwehr. Als junger Mensch ist dies sicherlich noch relativ gut zu leisten. Mit zunehmendem Alter wird das Immunsystem jedoch auch durch andere Dinge gefordert und dadurch kann sich eine Zahnfleischentzündung relativ unbeachtet auch immer weiter ausbreiten.
Selbst-Diagnose von Zahnfleischentzündung
Zahnfleischentzündung kann man selber feststellen, indem bei der Zahnpflege ein gelegentliches Bluten beim Zähneputzen auftritt. Ganz besonders ist hier die Benutzung von Zahnseide oder Zwischenraum-Würstchen zu nennen, da die Zahnfleischentzündung im Zwischenraum meist ausgeprägter ist als auf den anderen Flächen.
Gesundheitliche Folgen
Zahnfleischentzündung verschleppt jedoch auch zunehmend Bakterien in den Blutkreislauf, so dass auch Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte in einem starken Zusammenhang durch langjährige Zahnfleischentzündungen gefördert werden.
Einladung zur Untersuchung
Haben Sie Fragen oder Probleme mit Ihrem Zahnfleisch? Vereinbaren Sie gerne einen Termin. Wir untersuchen Sie und können vielleicht helfen. Danke.
[Musik]
Was sind die Ursachen für Zahnfleischbluten?
Zahnfleischbluten ist eines der häufigsten Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. In den meisten Fällen wird es durch bakterielle Beläge verursacht, die das Zahnfleisch reizen. Gesundes Zahnfleisch blutet in der Regel nicht.
Wie beeinflusst Schwangerschaft das Zahnfleisch?
Während der Schwangerschaft kann das Zahnfleisch durch hormonelle Veränderungen empfindlicher reagieren. Dadurch kann sich eine bereits bestehende leichte Zahnfleischentzündung deutlich verstärken.
Wie wirken sich Medikamente und Bluthochdruck auf das Zahnfleisch aus?
Einige Medikamente, beispielsweise zur Behandlung von Bluthochdruck oder zur Unterdrückung des Immunsystems, können das Zahnfleisch beeinflussen. In manchen Fällen kann es zu einer Verdickung des Zahnfleisches kommen, wodurch sich bakterielle Beläge leichter festsetzen.
Was bedeutet verdicktes Zahnfleisch?
Verdicktes oder geschwollenes Zahnfleisch wird von vielen Patienten als „dickes Zahnfleisch“ wahrgenommen. Besonders in den Zahnzwischenräumen kann das Gewebe stärker hervortreten und empfindlich reagieren.
Wie erfolgt die Behandlung bei Parodontitis?
Bei der Beseitigung des bakteriellen Biofilms verwenden wir heute modernste Instrumente. Dadurch reduzieren wir den bakteriellen Biofilm sehr effizient.
Auf chirurgische Behandlungen verzichten wir zunächst einmal komplett.
Was können Sie bei einer Zahnfleischentzündung tun?
Der wichtigste Schritt bei einer Zahnfleischentzündung ist eine gründliche Mundhygiene. Dazu gehört das sorgfältige Zähneputzen mindestens zweimal täglich.
Reinigung der Zahnzwischenräume
Die Zahnbürste allein erreicht viele Bereiche zwischen den Zähnen nicht. Deshalb ist die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten besonders wichtig. Gerade in diesen Bereichen sammeln sich bakterielle Beläge, die Zahnfleischentzündungen auslösen können.
Mundduschen können die Mundhygiene unterstützen, ersetzen jedoch keine Reinigung mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.
Professionelle Kontrolle
Auch bei sehr gründlicher Zahnpflege kann sich eine Zahnfleischentzündung unter dem Zahnfleischrand ausbreiten. Deshalb empfiehlt sich eine zahnärztliche Untersuchung, wenn Zahnfleischbluten häufiger auftritt oder die Beschwerden länger bestehen.
Dabei kann überprüft werden, ob das Zahnfleisch noch gesund ist oder sich bereits bakterielle Beläge in tieferen Zahnfleischtaschen befinden.
Antibakterielle Mundspülungen können die Behandlung unterstützen, ersetzen jedoch keine gründliche Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume.
Welche Therapie bei Zahnfleischerkrankungen?
Wenn sich aus einer Zahnfleischentzündung eine Parodontitis entwickelt hat, ist eine gezielte Behandlung erforderlich. Ziel der Therapie ist es, bakterielle Beläge und Ablagerungen gründlich zu entfernen und die Entzündung im Zahnhalteapparat zu stoppen.
Dabei werden die Zahn- und Wurzeloberflächen sorgfältig gereinigt, sodass sich krankmachende Bakterien deutlich reduzieren. Dadurch kann sich das Zahnfleisch wieder stabilisieren und weiterer Knochenabbau verhindert werden.
Je nach Befund können zusätzliche Maßnahmen sinnvoll sein, um die Heilung zu unterstützen und das Behandlungsergebnis langfristig zu sichern.
Laserbehandlung
Die Laserbehandlung kann bei bestimmten Zahnfleischerkrankungen als ergänzende Maßnahme sinnvoll sein. Sie wird in der Regel nach einer gründlichen Reinigung eingesetzt, um verbliebene Bakterien weiter zu reduzieren.
Ziel der Behandlung ist es, die Entzündung zu beruhigen und die Heilung des Zahnfleisches zu unterstützen. Ob eine Lasertherapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt vom Befund und dem Ausmaß der Entzündung ab.
Wie beeinflussen Mundgesundheit und Ernährung das Zahnfleisch?
Auch die Ernährung kann die Gesundheit des Zahnfleisches beeinflussen. Eine zuckerreiche Ernährung fördert die Bildung bakterieller Beläge und kann Entzündungen im Mundraum begünstigen.
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt dagegen das Immunsystem und kann dazu beitragen, dass sich das Zahnfleisch schneller regeneriert.
Entscheidend bleibt jedoch eine gründliche Mundhygiene, da bakterielle Beläge die häufigste Ursache für Zahnfleischentzündungen sind.
Ernährung & Immunsystem: Wie Sie eine Zahnfleischentzündung von innen unterstützen




Eine Zahnfleischentzündung entsteht vor allem durch bakterielle Beläge am Zahnfleischrand. Gleichzeitig beeinflussen Ernährung, Immunsystem und Mundflora, wie gut der Körper Entzündungen regulieren und Gewebe regenerieren kann. Die richtige Ernährung ersetzt keine professionelle Behandlung in der Zahnarztpraxis, kann die Heilung aber sinnvoll begleiten.
Warum das Immunsystem bei Zahnfleischentzündung wichtig ist
Ein starkes Immunsystem hilft dem Körper, schädliche Bakterien im Mund besser in Schach zu halten und Entzündungsreaktionen zu begrenzen. Wird das Immunsystem durch Stress, Schlafmangel, Rauchen, unausgewogene Ernährung oder chronische Erkrankungen geschwächt, können Zahnfleischprobleme leichter entstehen oder länger anhalten.
- Ausreichend Schlaf: unterstützt Regeneration und Immunabwehr.
- Stress reduzieren: dauerhaft erhöhter Stress kann Entzündungen fördern.
- Nicht rauchen: Rauchen verschlechtert die Durchblutung des Zahnfleisches und erhöht das Risiko für Parodontitis.
- Regelmäßige Bewegung: stärkt Stoffwechsel und Abwehrkräfte.
Entzündungshemmende Ernährung: Diese Lebensmittel können helfen
Bei Zahnfleischentzündung ist eine nährstoffreiche, möglichst zuckerarme Ernährung empfehlenswert. Besonders hilfreich sind Lebensmittel mit Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralstoffen.
- Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren und schwarze Johannisbeeren liefern Antioxidantien.
- Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl und Rucola enthalten Vitamin C, Folsäure und Mineralstoffe.
- Fettreicher Fisch: Lachs, Hering oder Makrele liefern Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken können.
- Nüsse und Samen: Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse und Kürbiskerne enthalten wertvolle Fettsäuren und Mikronährstoffe.
- Ingwer und Kurkuma: können eine antientzündliche Ernährung sinnvoll ergänzen.
- Zitrusfrüchte, Paprika und Brokkoli: unterstützen durch Vitamin C die normale Kollagenbildung und damit das Zahnfleischgewebe.
Superfoods bei Zahnfleischentzündung: sinnvoll, aber kein Wundermittel
Der Begriff „Superfoods“ ist nicht medizinisch geschützt. Gemeint sind meist besonders nährstoffreiche Lebensmittel. Bei Zahnfleischproblemen können sie ein Baustein einer zahngesunden Ernährung sein, ersetzen jedoch weder gründliche Mundhygiene noch eine zahnärztliche Abklärung.
- Leinsamen und Chiasamen: liefern pflanzliche Omega-3-Fettsäuren.
- Beeren: enthalten Polyphenole und antioxidative Pflanzenstoffe.
- Grünkohl und Brokkoli: liefern Vitamin C, Vitamin K und Mineralstoffe.
- Fermentierte Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir oder Sauerkraut können die mikrobielle Vielfalt unterstützen.
Probiotika und Mundflora: Unterstützung für das bakterielle Gleichgewicht
Die Mundflora besteht aus vielen verschiedenen Mikroorganismen. Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, können entzündungsfördernde Keime leichter überwiegen. Probiotika – zum Beispiel in fermentierten Lebensmitteln oder speziellen Präparaten – können helfen, die bakterielle Vielfalt zu unterstützen. Besonders bei wiederkehrenden Zahnfleischentzündungen kann es sinnvoll sein, das Thema Probiotika mit Zahnarzt oder Ärztin zu besprechen.
- Naturjoghurt und Kefir: enthalten Milchsäurebakterien.
- Sauerkraut und Kimchi: liefern fermentierte Pflanzenstoffe, wenn sie nicht pasteurisiert sind.
- Zuckerarme Ernährung: entzieht karies- und entzündungsfördernden Bakterien eine wichtige Nahrungsquelle.
Smoothies für gesundes Zahnfleisch: worauf Sie achten sollten
Smoothies können Vitamine und Pflanzenstoffe liefern, enthalten aber oft viel Fruchtzucker und Säure. Für die Zähne sind grüne, zuckerarme Varianten besser geeignet als reine Fruchtsmoothies.
- Gute Zutaten: Spinat, Gurke, Beeren, Ingwer, etwas Lein- oder Chiasamen.
- Weniger geeignet: große Mengen Banane, Saft, Honig oder stark säurehaltige Früchte.
- Tipp: Smoothies nicht über den ganzen Tag verteilt trinken, sondern zu einer Mahlzeit genießen und anschließend Wasser nachtrinken.
Wichtig: Ernährung ergänzt die Behandlung, ersetzt sie aber nicht
Wenn das Zahnfleisch blutet, geschwollen ist, schmerzt oder sich zurückzieht, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden. Ernährung, Superfoods, Probiotika und ein starkes Immunsystem können die Mundgesundheit unterstützen – entscheidend bleiben jedoch professionelle Diagnostik, gründliche Zahnpflege und regelmäßige Prophylaxe.
Weitere Leistungen
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Zahnreinigung / Prophylaxe
Maßnahmen zur Vermeidung von Karies, Parodontitis, Mundschleimhaut- sowie Kiefergelenkserkrankungen
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Was sind die wissenschaftlichen Belege zu den Aussagen dieser Seite?
Die wichtigsten Aussagen zur Zahnfleischentzündung sind hier thematisch mit medizinischen Fachbeiträgen, Leitlinien und Studien verknüpft:
- Entstehung durch Zahnbelag/Biofilm: Die klassische Studie „Experimental Gingivitis in Man“ von Löe, Theilade & Jensen zeigt, dass sich Zahnfleischentzündungen bei ausbleibender Plaqueentfernung entwickeln und sich durch konsequente Mundhygiene wieder zurückbilden können.
- Definition und Einordnung von Gingivitis: Der internationale Konsensusbericht „Periodontal health and gingival diseases and conditions“ beschreibt Gingivitis als plaqueinduzierte Entzündung des Zahnfleisches und grenzt sie von weiter fortgeschrittenen parodontalen Erkrankungen ab.
- Symptome, Diagnose und Abgrenzung zur Parodontitis: Die aktuelle Klassifikation parodontaler Erkrankungen wird im Fachbeitrag „Periodontitis: Consensus report of workgroup 2 of the 2017 World Workshop“ erläutert.
- Behandlung zu Hause: Für die Bedeutung gründlicher häuslicher Plaqueentfernung siehe die Übersichtsarbeit „Efficacy of homecare regimens for mechanical plaque removal in managing gingivitis“. Zur Wirksamkeit von Interdentalreinigung finden Sie ergänzend die Übersichtsarbeit „Efficacy of interdental mechanical plaque control in managing gingivitis“.
- Mundspülungen als Ergänzung: Die Cochrane-Übersicht „Chlorhexidine mouthrinse as an adjunctive treatment for gingival health“ bewertet den Nutzen von Chlorhexidin-Mundspülungen als unterstützende Maßnahme.
- Zahnärztliche Behandlung bei anhaltender Entzündung: Die europäische S3-Leitlinie „Treatment of stage I–III periodontitis“ beschreibt evidenzbasierte Schritte der professionellen parodontalen Diagnostik und Therapie. Zusätzlich bietet die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) fachliche Informationen zur Vorbeugung und Behandlung von Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen.





